Radtour zur Straußenfarm

8. August 2024

Text und Bilder: HP

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Unser Wunsch wurde erfüllt: Bei bestem Fahrradwetter ging es auf der Tangente östlich von Heide zum Straussenhof nach Weddingstedt. Die von Astrid und Harald organisierte Tour startete nach einer kurzen Einweisung mit 15 Radlern (alle mit E-Bike) vom PR-Bahnhof Heide in Richtung Rüsdorfer Moor. Bei teilweise mäßigen Seitenwind und bedeckten Himmel genossen wir die endlos weite Sicht im Zentrum Dithmarschens. Im Süden der Blick auf die Geestkante mit Meldorf, Nindorf, Bargenstedt und Hesel. Im Osten unser erstes Pausenziel: Fiel. Die Sonne kam durch und wir machten eine kurze Pause mit einem leichten  „Lütten“ beim Dorfflecken von Fiel. Danke dem edlen Spender.

Die Weiterfahrt über den Fieler Damm führte uns durch das Landschaftsschutzgebiet Fieler Moor mit Ziel Nordhastedt. Hier wurden wir im Bistro „Ratatouille“ zum Mittagessen herzlich empfangen. Keiner vermutete eine solch reichhaltige Karte und ohne lange Wartezeit wurden alle unterschiedlichen Gerichte gleichzeitig serviert. Jedes Gericht und der Service verdiente die Note 10 Points ( von 1-10). Leider musste ein Teilnehmer wegen Zahnschmerzen die Tour abbrechen… da waren´s nur noch 14. 

Nach der ausgiebigen Mittagspause führte uns die Strecke durch einen landschaftlich interessanten Abschnitt über Bennewohld und Süderholm, beides Ortsteile der Stadt Heide, in das Süderholmer und Ostroher Moor. Ein Besuch dieses Anglerparadieses lohnt sich bei jedem Wetter. Für uns wurde das Wetter immer schöner. Ein kurzer Abstecher führte uns zum Platz des Torfbackvereins. Hier konnten wir uns anhand von Infotafel und dem Wissen eines unserer Radler schlau machen.

Wir genossen die  schöne Gegend und die lud zu einer weiteren Pause ein. Da wurde unser Kreislauf etwas in Schwung gebracht. Der kleine Schluck Sekt tat uns sehr gut. Auch hier Danke den Spendern. Was die Karpfen wohl gedacht haben.

Unser nächstes Ziel vor Augen nahmen wir einige schwere Wegabschnitte in Kauf. Von Allem war was dabei : Asphalt, Plattenwege Sandwege, Ackerrain und Drehkreuz für artistische Einlagen am Steenoben (alte Ziegelei) in Ostrohe. Wir kamen 5 Minuten zu spät bei der Straußenfarm an…Oha. Den Straußen war das egal. Der Betreiber der Straußenfarm führte uns durch den Betrieb und erläuterte den gesamten Ablauf der Zucht, Haltung und Schlachtung dieser 150  neugierigen Tiere. Ein kleiner Hofladen und eine schöne Außenanlage für Besucher laden zum Kaufen der Waren ( Straußeneier, sehr schmackhaftes Straußenfleisch und schöne Accessoires) und zur Pause bei Kaffee und leckeren Kuchen ein. Geöffnet Freitags und Sonntags. Vermarktet wird das Straußenfleisch auf hiesigen Wochenmärkten. Infos auch im Internet:Straussenhof

Jede Tour hat mal ein Ende, so auch diese schöne Tour, die uns zum Endpunkt am Sophienhof , Bahnübergang führte. Diese 40 Kilometer werden uns bestimmt in guter Erinnerung bleiben. Im Jahr 2025 sind wir am 7. August wieder „On Tour“. Bis dahin haben wir noch viele schöne Veranstaltungen vor uns.